Patienten mit hereditärer Hämochromatose fehlt Q10
- und Nahrungsergänzungsmittel können therapeutischen Wert haben
Bei der hereditären Hämochromatose handelt es sich um eine Gruppe von Krankheiten, bei denen sich Eisen im Körper ansammelt. Dies führt zu oxidativem Stress und Gewebezerstörung, die die Leber und andere Organe beeinträchtigen können. Einer neuen argentinischen Studie zufolge fehlt Patienten mit hereditärer Hämochromatose Q10 im Blut. Da Q10 für den zellulären Energieumsatz von entscheidender Bedeutung ist und auch als starkes Antioxidans gegen oxidativen Stress dient, trägt ein Q10-Mangel zur Erkrankung bei. Aus diesem Grund, erklären die Forscher hinter der neuen Studie, könnte Q10 ein neues und sicheres Mittel zur Behandlung der Erkrankung darstellen.
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Bei COVID-19 und anderen saisonalen Virusinfektionen liegt der Fokus vor allem auf einem Vitamin-D-Mangel. Einer belgischen Studie zufolge erhöht jedoch ein Mangel an Selen und Zink zusätzlich das Risiko von Infektionen, Komplikationen und Tod, insbesondere bei Patienten, die bereits unter chronischen Krankheiten leiden. Die Wissenschaftler kommen zu dem Schluss, dass eine Supplementierung mit Selen und Zink helfen kann, die Behandlungen zu verbessern. Selen- und Zinkmängel sind relativ weit verbreitet und stellen ein Problem für die öffentliche Gesundheit dar. Selbst bei einer gesunden Ernährung ist es für Europäer aufgrund des nährstoffarmen Ackerlandes praktisch unmöglich, genügend Selen zu sich zu nehmen. Es gibt auch viele Menschen, die aufgrund von ungesunder Ernährung, Alterung, chronischen Krankheiten und anderen Faktoren an einem Zinkmangel leiden. Wir müssen uns viel stärker darauf konzentrieren, genügend Selen und Zink zu uns zu nehmen, nicht zuletzt um Virusinfektionen und anderen Problemen vorzubeugen.
Migräne ist eine häufige neurologische Erkrankung, die die Lebensqualität einschränkt und zu vielen Krankheitstagen führt. Migränemedikamente wirken nicht bei jedem und rufen bei vielen Menschen Nebenwirkungen hervor, daher ist es sinnvoller, sich auf die Prävention zu konzentrieren. Eine neue amerikanische Studie zeigt, dass eine Ernährung mit einem höheren Gehalt an 
Brustkrebs ist die häufigste Krebsart bei Frauen. Auch wenn sich die Behandlungsmöglichkeiten stark verbessert haben, ist die Krankheit immer noch mit einer hohen Sterblichkeitsrate verbunden. Eine schwedisch-deutsche Studie zeigt, dass ein niedriger Selenspiegel im Blut die Prognose verschlechtert, während ein höherer Selengehalt im Blut die Überlebenschancen bei Brustkrebs erhöhen kann. Leider sind Selenmängel in Europa sehr weit verbreitet. Durch Messungen des Selen-Status können den Wissenschaftlern der neuen Studie zufolge die Blutspiegel des Nährstoffs optimiert und damit die Behandlung entsprechend verbessert werden.
Die Sommersonne ist unsere wichtigste Vitamin-D-Quelle, und frühere Bevölkerungsstudien haben ergeben, dass
Ein Eisenmangel ist der weltweit am weitesten verbreitete Nährstoffmangel und die häufigste Ursache für eine Anämie. Eisenmangel verursacht Müdigkeit, Schwindel, Blässe, Immunschwäche, Haarausfall und eine Vielzahl anderer Symptome. Er kann bei Kindern zu Wachstumsstörungen und Lernschwierigkeiten führen. Zu den Ursachen für Eisenmangel gehören starke Menstruationsblutungen, Schwangerschaft, vegetarische/vegane Ernährung, Vitamin-C-Mangel, Antazida, entzündliche Darmerkrankungen und Zöliakie. Überschüssiges Eisen kann andererseits auch Probleme verursachen, indem es schädliche freie Radikale erzeugt, die unsere Zellen angreifen. Daher ist es wichtig, nicht zu wenig oder zu viel Eisen zu sich zu nehmen – sondern genau die richtige Menge. Im Folgenden erfahren Sie mehr über Eisen und seine Bedeutung für unsere Gesundheit.
Es gibt einen Zusammenhang zwischen Depression, Demenz und Alzheimer. Außerdem scheint chronischer Stress zu oxidativem Stress und zur Schädigung der Gehirnzellen beizutragen. In einem Übersichtsartikel, der im Wissenschaftsjournal Antioxidants veröffentlicht wurde, untersuchen Forscher genauer, wie sich oxidativer Stress auf das Gehirn auswirkt. Sie untersuchen auch, wie Antioxidantien in die Prävention und Behandlung von Alzheimer einbezogen werden können und warum die vielversprechendsten Ergebnisse mit Selen, Q10, Melatonin, Vitamin E, Kurkuma und Polyphenolen erzielt werden. In Bezug auf Depressionen haben Selen, Zink, Vitamin E, Kurkuma und Safran das größte Potenzial gezeigt.
Chronische Herzinsuffizienz ist ein klinisches Syndrom, das unter anderem mit einer verminderten Pumpfunktion des Herzens einhergeht. Die Krankheit ist oft lebensbedrohlich. Eine neue Studie, die im Journal of the American Heart Association veröffentlicht wurde, befasst sich näher mit der Frage, wie eine Supplementierung mit 