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Was sind Vitamine und Mineralstoffe?

Warum benötigen wir in bestimmten Situationen Nahrungsergänzungsmittel?

Was sind Vitamine und Mineralstoffe? Damit es uns Menschen gut geht und wir gegen bestimmte Krankheiten geschützt sind, benötigen wir eine Vielzahl verschiedener Nährstoffe. Trotz einer gesunden und ausgewogenen Ernährung kann jedoch unter bestimmten Bedingungen die Einnahme von Nahrungsergänzungsmitteln notwendig sein:

  • Ausgelaugte Böden enthalten in der Regel zu wenig Mineralstoffe und Spurenelemente
  • Raffinierte, gekochte, frittierte und anderweitig stark verarbeitete Nahrungsmittel weisen einen geringeren Gehalt an unterschiedlichen Nährstoffen auf
  • In unseren Breitengraden können wir im Winter kein Vitamin D aus Sonnenlicht bilden
  • Umweltverschmutzung, der Missbrauch von Stimulanzien und die Einnahme von Medikamenten stellen für das Immunsystem und die Entgiftungsorgane des Körpers eine Herausforderung dar
  • Stress, hohes Alter, Krankheiten, Hochleistungssport sowie Schwangerschaft und Stillen führen oftmals zu einem erhöhten Nährstoffbedarf

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Vitamin A (Retinol und Beta-Carotin)

Vitamin A (Retinol und Beta-Carotin)Reines Vitamin A (Retinol) ist ein fettlösliches Vitamin. Es kommt hauptsächliche in fetthaltigen tierischen Quellen vor. Gemüse enthält eine fettlösliche Vorstufe von Vitamin A, das Beta-Carotin. Reines Vitamin A wird vor allem in der Leber und im Fettgewebe gespeichert, weshalb eine tägliche Zufuhr dieses Nährstoffes nicht erforderlich ist. Vitamin A und Zink arbeiten zusammen. Ein Mangel an einem dieser Nährstoffe beeinflusst folglich auch den anderen. Weltweit betrachtet ist Vitamin-A-Mangel weit verbreitet. In westlichen Ländern geht Vitamin-A-Mangel typischerweise mit chronischen Krankheiten einher. Wird Vitamin A Sauerstoff oder Hitze ausgesetzt, wie beispielsweise beim Kochen, wird es zerstört.

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B-Vitamine

Über B-vitamineB-Vitamine sind wasserlöslich und können nicht im Körper gespeichert werden. Folglich sind wir auf eine regelmäßige Zufuhr angewiesen. B-Vitamine sind Teil eines hoch komplexen Wirksystems. Sie sind an den meisten enzymatischen Prozessen im Körper beteiligt, einige mehr, andere weniger. Die Vitamin-B-Aufnahme hängt mit der Magensäure und der Verdauung zusammen.

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Vitamin B1 (Thiamin)

Vitamin B1 (Thiamin)Vitamin B1 ist wasserlöslich und kann nicht im Körper gespeichert werden. Folglich sind wir auf eine regelmäßige Zufuhr angewiesen. In den 1920ern entdeckte der japanische Wissenschaftler Umetaro Suzuki Vitamin B1 in der Schale von Reiskörnern und beobachtete, dass dieser Nährstoff der typischen Mangelerkrankung Beriberi entgegenwirkt. Vitamin B1 wird durch alkalische Stoffe und Hitze zerstört, nicht aber durch Gefrieren.

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Vitamin B2 (Riboflavin)

Vitamin B2 (Riboflavin)Vitamin B2 ist wasserlöslich und kann nicht im Körper gespeichert werden. Folglich sind wir auf eine regelmäßige Zufuhr angewiesen. Vitamin B2 ist auch als Lactoflavin bekannt und wird als gelber Farbstoff/Zusatzstoff für verschiedene Lebensmittel verwendet. Bei einer sehr hohen Zufuhr führt Vitamin B2 zu einer intensiven Gelbfärbung des Urins. Vitamin B2 wird durch Licht, Hitze und Alkohol zerstört.

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Vitamin B3 (Niacin)

Vitamin B3 (Niacin)
Vitamin B3 ist wasserlöslich und kann nicht im Körper gespeichert werden. Folglich sind wir auf eine regelmäßige Zufuhr angewiesen. Niacin ist die übliche Bezeichnung für Nicotinsäure und Nicotinamid. Der Körper kann einen Teil seines Niacin-Bedarfs aus Vitamin B6 und Tryptophan, einer vorrangig in Fleisch enthaltenen Aminosäure, synthetisieren. Vitamin B3 wird durch Erhitzen zerstört.

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Vitamin B5 (Pantothensäure)

Die Bezeichnung "Pantothensäure" stammt von dem griechischen Wort "pantos", was soviel wie "überall" bedeutet. Wie das Wort bereits nahelegt, findet sich Vitamin B5 sowohl in Pflanzen als auch in Tieren. Vitamin B5 ist wasserlöslich und kann nicht im Körper gespeichert werden. Folglich sind wir auf eine regelmäßige Zufuhr angewiesen. Vitamin B5 wird durch Erhitzen und Gefrieren zerstört.

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Vitamin B6 (Pyridoxin)

Vitamin B6 (Pyridoxin)Vitamin B6, auch bekannt als Pyridoxin, wird in seine beiden aktiven Formen umgewandelt: Pyridoxalphosphat und Pyridoxaminphosphat. Vitamin B6 ist wasserlöslich und kann nicht im Körper gespeichert werden. Folglich sind wir auf eine regelmäßige Zufuhr angewiesen. Vitamin B6 wird durch Erhitzen und Licht zerstört.

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Biotin (Vitamin B7, Vitamin B8, Vitamin H)

Es gibt verschiedene Formen von Biotin, die alle zu derselben Vitamin-B-Familie gehören. Biotin wird von Bakterien (einschließlich Darmbakterien), Schimmel- und Hefepilzen, Algen und bestimmten Pflanzen synthetisiert. Biotin ist wasserlöslich und kann nicht im Körper gespeichert werden. Folglich sind wir auf eine regelmäßige Zufuhr/Produktion angewiesen. In kochendem Wasser wird Biotin zerstört.

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Folsäure (Folat, Folacin, Vitamin B9)

Der bekannteste Name für diesen Nährstoff lautet Folsäure, während die Bezeichnung Vitamin B9 kaum verwendet wird. Folsäure ist die synthetische, in Vitaminpräparaten enthaltene Form, Folat und Folacin hingegen sind die natürlichen Formen, die in der Nahrung vorkommen. Folsäure ist sehr stabil und wird im Körper in Folat umgewandelt. Sie ist außerdem wasserlöslich. Ein Großteil wird in der Leber gespeichert - hier findet sich rund die Hälfte des gesamten Folatgehalts des Körpers. Der Nährstoff wird durch Erhitzen und Kochen zerstört.

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Vitamin B12 (Cobalamin)

Vitamin B12 (Cobalamin)Vitamin B12 ist die gängige Bezeichnung für eine Gruppe chemisch miteinander zusammenhängender Stoffe, die alle Vitaminaktivität aufweisen. Sie sind auch als Cobalamine bekannt. Die Biosynthese der Grundstruktur erfolgt mithilfe von Bakterien, die in der Natur weit verbreitet sind. Für die Aufnahme von Vitamin B12 aus der Nahrung ist das von der Magenschleimhaut gebildete Protein Intrinsic Factor erforderlich. Der Intrinsic Faktor bindet sich an Vitamin B12 und transportiert es vom Dünndarm aus in den Körper. Auch die Kolibakterien im Darm produzieren Vitamin B12, das anschließend vom Körper aufgenommen wird. Vitamin B12 wird für einen Zeitraum von bis zu mehreren Monaten in der Leber gespeichert. Darüber hinaus können wir im Darm aufgenommenes Vitamin B12 wiederverwerten. Im Vergleich zu anderen Vitaminen kann der Körper Vitamin B12 nicht so gut aufnehmen, außerdem verschlechtert sich unsere Aufnahmefähigkeit mit zunehmendem Alter. Die synthetische Grundform von Vitamin B12 wird für Nahrungsergänzungsmittel und als Lebensmittelzusatzstoff verwendet. Um eine ausreichende Aufnahme zu gewährleisten, sind die Dosen normalerweise relativ hoch.

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Vitamin C (Ascorbinsäure)

Vitamin C (Ascorbinsäure)Vitamin C ist auch als Ascorbin- oder L-Ascorbinsäure bekannt. Die meisten Tiere können Vitamin C mithilfe einer schrittweisen, enzymatischen Glukoseumwandlung (Dextrose) synthetisieren. Der Mensch, der Affe, das Meerschweinchen und bestimmte andere Tiere haben diese Fähigkeit jedoch im Laufe der Evolution verloren. Die für die Immunabwehr zuständigen weißen Blutkörperchen, die Bauchspeicheldrüse, die Hoden und die Eierstöcke weisen die höchste Vitamin-C-Konzentration auf. Vitamin C ist wasserlöslich und kann nicht im Körper gespeichert werden, weshalb wir auf eine regelmäßige Zufuhr angewiesen sind. Vitamin C wird durch Licht, Hitze, Kochen, Gefrieren, Konservieren und Lagern (einschließlich Winterlagerung von Obst und Gemüse) zerstört.

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Vitamin D (Calciferol)

Vitamin D (Calciferol)Es gibt verschiedene Arten Vitamin D. Die beiden wichtigsten sind:

  • Vitamin D2, Ergocalciferol, das in natürlicher Form in der Pflanzenwelt vorkommt.
  • Vitamin D3, Cholecalciferol, das in natürlicher Form in der Tierwelt vorkommt.

Der Mensch synthetisiert Vitamin D (Cholecalciferol) aus dem Sonnenlicht (UVB-Strahlen) und einer Cholesterinverbindung in der Haut. Das Cholecalciferol wird anschließend in der Leber und den Nieren in seine aktive Form umgewandelt. Wir können Vitamin D nur im Sommer synthetisieren, wenn die Sonne hoch am Himmel steht. Überschüssiges Vitamin D wird für zukünftigen Bedarf in der Leber gespeichert. Menschen mit hellem Hauttyp bilden erheblich mehr Vitamin D als Menschen mit dunklerer Haut. Allerdings schützt dunkle Haut vor einer Vitamin-D-Überproduktion. Mit zunehmendem Alter nimmt unsere Vitamin-D-Produktion ab. Vitamin D wird auch als Provitamin oder Hormon bezeichnet, ganz einfach, weil wir es selbst bilden können und alle Körperzellen mit Vitamin-D-Rezeptoren ausgestattet sind.
Vitamin D ist fettlöslich und wird bei der Aufnahme großer Mengen im Fettgewebe des Körpers gespeichert. Vitamin D wird durch Licht und Hitze beim Kochen zerstört.

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Vitamin E (Tocopherol)

Vitamin E (Tocopherol)Vitamin E wurde 1936 ursprünglich aus Weizenkeimöl isoliert. Der Nährstoff ist ein fettlösliches Vitamin pflanzlichen Ursprungs, das vor allem in fettreichen Lebensmitteln vorkommt. Vitamin E ist ein Sammelbegriff für acht verschiedene Verbindungen, die Tocopherole und Tocotrienole genannt werden. Alpha-Tocopherol stellt vermutlich die für den Menschen wichtigste Vitamin-E-Form dar, da sie am häufigsten vorkommt und auch die aktivste Form ist. Die höchste Konzentration weisen Nebennieren, Hoden, Eierstöcke, Gebärmutter und Fettgewebe auf. Vitamin E wird durch Licht und Gefrieren zerstört. Öl sollte dunkel und kühl gelagert werden.

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Vitamin K (Menachinon)

Vitamin K (Menachinon)Vitamin K ist fettlöslich und wurde von dem dänischen Professor und Nobelpreisträger Henrik Dam entdeckt. Es gibt verschiedene Formen mit verschiedenen Funktionen. Vitamin K1 kommt insbesondere in grünen Pflanzen vor, Vitamin K2 wird von Bakterien gebildet und Vitamin K3 wird synthetisch hergestellt.

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Calcium (Calcium, Ca)

Der Körper eines Erwachsenen enthält rund ein Kilogramm Calcium. Calcium ist der Mineralstoff, der im menschlichen Körper in der größten Menge vorkommt. Knochen und Zähne speichern rund 99 % unseres Calciums, die übrigen 1 % werden zur Unterstützung von Stoffwechselfunktionen benötigt. Der Calcium-Blutspiegel wird ganz genau gesteuert, da schon geringste Abweichungen zu schweren, das Nervensystem und das Herz betreffenden Symptomen führen können.

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Chrom (Cr)

Chrom (Cr)Der Mineralstoff Chrom liegt in verschiedenen Formen vor. Sechswertiges Chrom wird für industrielle Zwecke verwendet, wie zum Verchromen, zum Gerben von Leder, als Färbemittel, als Holzschutz usw. Diese Chromform ist giftig und kann allergische Kontaktekzeme und bestimmte Krebsarten hervorrufen. Dreiwertiges Chrom hingegen findet sich in biologischen Stoffen, wie Pflanzen und Tieren, und ist ein essenzieller Nährstoff. Da der Chrombedarf des Körpers vergleichsweise niedrig ist, zählt Chrom zu den Spurenelementen. Der Körper speichert rund 4-6 mg Chrom.

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Phosphor (P)

Phosphor (P)Im Körper eines Erwachsenen finden sich etwa 800-1.200 Gramm Phosphor. Neben Calcium gehört Phosphor zu den Mineralstoffen, die der menschliche Körper in den größten Mengen enthält, und ein ausgewogener Phosphorgehalt ist lebenswichtig. Etwa 90 % des Phosphorgehalts des Körpers finden sich in Knochen und Zähnen. Phosphor ist außerdem ein aktives Element, das an einer Vielzahl biochemischer Prozesse beteiligt ist und auch in der chemischen Verbindung Phosphat enthalten ist. Phosphor wird genau wie Calcium reguliert: Vitamin D unterstützt die Aufnahme aus dem Verdauungstrakt, Parathormon reguliert den Blutgehalt des Mineralstoffes, die Nieren steuern die Ausscheidung und die Knochen fungieren als Speicher.

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Eisen (Fe)

Eisen gehört zu den wichtigsten Spurenelementen, da es für das Hämoglobin in den roten Blutkörperchen, die Sauerstoff in alle Zellen und Gewebe des Körpers transportieren, eine wichtige Rolle spielt. Rund zwei Drittel des gesamten Eisenvorrats des Körpers finden sich in den roten Blutkörperchen und im Muskelgewebe. Etwa ein Drittel unseres Eisens wird in der Leber, der Milz und dem Knochenmark gespeichert, in dem die roten Blutkörperchen gebildet werden. Ein ganz kleiner Teil wird von lebenswichtigen Enzymen unter anderem im Gehirn benötigt. Die Fähigkeit des Körpers, Eisen über das Verdauungssystem, die Galle, den Urin und die Haut auszuscheiden, ist begrenzt. Allerdings wird es auch mit der Monatsblutung und der Muttermilch ausgeschieden. Im Körper eines Erwachsenen finden sich etwa 3-6 Gramm Eisen. Ein Liter Blut enthält rund 500 mg. Eisen verleiht dem Blut seine rote Farbe und das sauerstoffreiche Blut in unsere Arterien ist heller als das sauerstoffarme Blut in unseren Venen.

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Jod (I)

Jod ist ein essenzielles Spurenelement. Der Körper eines Erwachsenen enthält rund 20-50 Mikrogramm Jod, von denen zwei Drittel in der Schilddrüse gespeichert sind. Die einzige bekannte Aufgabe von Jod besteht in der Unterstützung der beiden Schilddrüsenhormone, die alle Stoffwechselprozesse im Körper steuern. Die Schilddrüsenhormone heißen T3 (Triiodthyronin) und T4 (Thyroxin), je nachdem, über wie viele Jodatome sie verfügen. T3 wirkt deutlich schneller als T4, das als Vorstufe angesehen wird. Auch Selen ist ein integraler Bestandteil von Enzymen, die die Aktivität der Schilddrüsenhormone regulieren. Selen wandelt unter anderem das passive Hormon T4 in das aktive Hormon T3 um, indem es ein Jodatom aus dem T4 entfernt. Wird zu wenig T3 produziert, verlangsamt sich der Stoffwechsel. Wird zu viel T3 produziert, beschleunigt er sich. Aus diesem Grund ist es für das richtige Gleichgewicht entscheidend, dass dem Körper genügend Jod und Selen vorliegen.

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Kalium (K)

Der Körper eines Erwachsenen enthält rund 150 Gramm Kalium, 98 % davon finden sich in den Zellen. Kalium arbeitet mit Natrium zusammen, das vor allem in der Gewebsflüssigkeit außerhalb der Zellen vorkommt. Die Kalium-Natrium-Verteilung ist für das sogenannte Elektrolytgleichgewicht der Zellen unerlässlich. Dieses Gleichgewicht spielt seinerseits für die Nährstoffaufnahme der Zellen, ihre Fähigkeit zur Ausscheidung von Abfallprodukten und die Aufrechterhaltung des lebensnotwendigen Flüssigkeitshaushaltes eine wichtige Rolle. Die Nieren regulieren den Kaliumgehalt des Körpers, der mit dem Natriumgehalt stets im Gleichgewicht sein muss. Eine wichtige Kaliumquelle ist Tafelsalz (Natriumchlorid). Übermäßiger Natriumkonsum kann zu Kaliummangel führen.

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Kupfer (Cu)

Kupfer (Cu)Kupfer ist ein essenzielles Spurenelement. Im Körper eines Erwachsenen finden sich etwa 100-150 Mikrogramm Kupfer. Ein Großteil davon ist in der Leber, dem Gehirn, den Nieren und dem Herz enthalten. Bei Föten und Neugeborenen ist der Kupfergehalt der Leber besonders hoch. Es wird davon ausgegangen, dass die Leber in der Stillzeit als Zusatzspeicher fungiert, wenn der Kupfergehalt der Muttermilch vergleichsweise niedrig ist.

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Kobalt (Co)

Kobalt ist ein Spurenelement. Der Körper eines Erwachsenen enthält rund ein Milligramm Kobalt, das hauptsächlich in den Nieren, Muskeln und Knochen gespeichert ist. Der Nährstoff ist zudem ein Teil des Vitamin-B12-Moleküls, das unter anderem für die Bildung der roten Blutkörperchen und für das Nervensystem wichtig ist.

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Magnesium (Mg)

Magnesium ist ein essenzieller Mineralstoff. Im Körper eines Erwachsenen finden sich etwa 20-30 Gramm Magnesium. Etwa die Hälfte des Magnesiumvorrats des Körpers ist in den Knochen gespeichert. Der Rest ist in den Muskeln, der Leber, dem Nervengewebe und anderem weichen Gewebe angelagert. Magnesium kommt vor allem im Inneren der Zellen vor, wo es an über 300 enzymatischen Prozessen beteiligt ist.

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Mangan (Mn)

Mangan ist ein essenzieller Nährstoff. Der Körper eines Erwachsenen enthält rund 10-20 mg Mangan, das gleichmäßig im Körper verteilt ist. Nur etwa 5 % des Mangans aus der Nahrung werden aufgenommen, wahrscheinlich mit denselben Mechanismen wie Eisen. Mangan spielt hauptsächlich in verschiedenen enzymatischen Systemen eine Rolle, wie Pyruvatcarboxylase und Superoxiddismutase (SOD), die den Stoffwechsel der Makronährstoffe wie Kohlenhydrate, Protein und Fett unterstützen und zudem freie Radikale neutralisieren.

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Molybdän (Mo)

Molybdän ist ein Spurenelement. Der Körper eines Erwachsenen enthält rund 8-10 mg Molybdän, das sich insbesondere in der Leber, den Nieren und Nebennieren, der Milz, den Knochen, den Zähnen und der Haut findet. Molybdän ist in Vitamin B12 und mehreren Enzymen enthalten, die den Nährstoffumsatz regulieren.

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Natrium (Na)

Im Körper eines Erwachsenen finden sich etwa 100 Gramm Natrium. Der Großteil unseres Natriums arbeitet in einem wechselseitigen Zusammenspiel mit Kalium und Chlorid als elektrisch geladene Partikel, Ionen genannt, zusammen. Natrium und Chlorid finden sich hauptsächlich in der Gewebsflüssigkeit in den Zellzwischenräumen, wohingegen Kalium überwiegend im Zellinneren vorkommt. Diese Verteilung ist lebensnotwendig für die Zellen und ihr sogenanntes Elektrolytgleichgewicht, das die Aufnahme von Nährstoffen in die Zellen, die Ausscheidung von Abfallprodukten, Nervenimpulse und die Aufrechterhaltung des lebenswichtigen Flüssigkeitshaushaltes steuert. Die Nieren regulieren den Natriumgehalt, der zum Kaliumgehalt des Körpers unbedingt in einem ausgewogenen Verhältnis stehen muss. Eine wichtige Kaliumquelle ist Tafelsalz (Natriumchlorid). Eine zu hohe Natriumzufuhr kann zu Kaliummangel und damit verbundenen gesundheitlichen Problemen führen.

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Selen (Se)

Selen (Se)Selen ist ein Spurenelement, das in allen Zellen des Körpers vorkommt. Der Körper eines Erwachsenen enthält etwa 10-15 mg Selen. Die höchste Selenkonzentration findet sich in der Leber, den Nieren, der Schilddrüse, den Keimdrüsen (Gonaden) und den Samenzellen. Selen unterstützt über 30 verschiedene Selenoproteine, die unterschiedliche Aufgaben erfüllen. Zu ihnen zählen fünf als Antioxidanzien fungierende Glutathionperoxidasen (GSH-Px) und drei stoffwechselregulierende Dejodasen. Von allen Mineralstoffen verfügt Selen über das höchste antioxidative Potenzial. Es arbeitet eng mit Vitamin E zusammen, um Zellmembranen, Lipide und DNA vor oxidativen Schäden zu schützen. Selen und Schwefel sind chemisch gesehen sehr ähnlich, Schwefel ist jedoch kein Antioxidans und erfüllt andere Funktionen im Körper als Schwefel.

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Schwefel (S, Sulfur)

Schwefel (S, Sulfur)Schwefel ist für Tiere und Pflanzen lebensnotwendig. Der Körper eines Erwachsenen enthält etwa 175 Gramm Schwefel. Der Nährstoff findet sich in den Aminosäuren Cystein und Methionin und kommt daher auch in allen Proteinen und Enzymen vor, die diese Aminosäuren enthalten. Schwefel ist ein Baustein der Enzyme, die dafür zuständig sind, dass das Hämoglobin in den roten Blutkörperchen Sauerstoff binden kann. Schwefel ist auch ein Bestandteil der Disulfidbrücken, die Haut, Haaren und Nägeln ihre Kraft verleihen. Vogeleier weisen einen sehr hohen Schwefelgehalt auf, da der Nährstoff für das Gefieder der wachsenden Küken benötigt wird. Schwefel kann Schwermetalle und andere Giftstoffe binden. Chemisch betrachte ähnelt Schwefel Selen, allerdings ist Schwefel kein Antioxidans und erfüllt andere Funktionen im Körper als Selen.

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Zink (Z)

Zink (Z)Zink ist ein Spurenelement, das in allen Körperzellen und -flüssigkeiten vorkommt. Zink wird für die normale Funktion von etwa 200 verschiedenen Enzymen benötigt, die Wachstum, Stoffwechsel, Nervensystem, Immunabwehr und eine Vielzahl weiterer Funktionen steuern. Ein Großteil unseres Zinks ist im Muskel- und Knochengewebe enthalten. Eine besonders hohe Zinkkonzentration findet sich in der Prostata und der Aderhaut des Auges. Etwa 11 % kommen in der Haut und der Leber vor. Der Körper eines Erwachsenen enthält etwa 2-4 Gramm Zink. Wir können lediglich 10-30 % des mit der Nahrung aufgenommenen Zinks resorbieren, und es gibt verschiedene Faktoren, durch die sich die Zinkaufnahme erhöhen oder verringern kann.

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Q10 (Ubiquinon, Ubiquinol)

Q10 (Ubiquinon, Ubiquinol)Q10 ist ein fettlösliches Coenzym, das in allen Körperzellen vorkommt, mit Ausnahme der roten Blutkörperchen. Kohlenhydrate, Fett und Protein werden mithilfe von Q10 und dem eingeatmeten Sauerstoff in Energie umgewandelt. Dieser Prozess findet in den kleinen Kraftwerken der Zellen, den Mitochondrien statt. Zuerst einmal trägt Q10 dazu bei, dass Energie als ATP (Adenosintriphosphat) in chemischer Form gespeichert wird. Danach ist es dafür verantwortlich, dass die Energie je nach Energiebedarf der Zellen wieder freigesetzt wird.

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Omega-3 und Fischöl

Omega-3 und FischölOmega-3-Fettsäuren gehören zu einer Gruppe mehrfach ungesättigter Fettsäuren. Der Name "Omega-3" weist darauf hin, dass diese Fettsäuren am dritten Kohlenstoffatom der Kohlenstoffkette über eine Doppelbindung verfügen. Omega-3-Fettsäuren sind Energielieferanten und wichtige Bestandteile aller Zellmembranen und verschiedener biochemischer Prozesse. Bei der als ALA bekannten Form (Alpha-Linolensäure) handelt es sich um eine essenzielle Fettsäure, da der Körper sie nicht selbst produzieren kann. Stattdessen muss sie mit der Nahrung aufgenommen werden. Mithilfe von Enzymen wird ALA in EPA (Eicosapentaensäure) und DHA (Docosahexaensäure) umgewandelt und anschließend in hormonähnliche Substanzen, die Prostaglandine (E3).

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Omega-6

Omega-6-Fettsäuren zählen zu einer Gruppe mehrfach ungesättigter Fettsäuren, deren Namensbestandteil "Omega-6" darauf hindeutet, dass sie am sechsten Kohlenstoffatom der Kohlenstoffkette über eine Doppelbindung verfügen. Omega-6-Fettsäuren sind Energielieferanten und Bestandteile aller Zellmembranen sowie zahlreicher biochemischer Prozesse. Bei der als LA bezeichneten Linolsäure handelt es sich um eine essenzielle Fettsäure, da unser Körper sie nicht selbst bilden kann. Folglich sind wir auf die Zufuhr aus der Nahrung angewiesen. Mithilfe bestimmter Enzyme wird LA in GLA umgewandelt (Gamma-Linolensäure) und anschließend in AA (Arachidonsäure) sowie in bestimmte hormonähnliche Substanzen, die Prostaglandine (E1 und E2). Die Omega-6-Fettsäuren arbeiten in einem biochemischen Wirksystem mit Omega-3-Fettsäuren zusammen. Die Art der Fettsäuren und das Gleichgewicht untereinander sind für eine Vielzahl von Prozessen wichtig.

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CLA

CLA (konjugierte Linolsäuren) bilden eine Gruppe Omega-6-Fettsäuren, die in 28 verschiedenen Formen vorkommen. Einigen davon wird ein gesundheitlicher Nutzen nachgesagt. Dies gilt für die Trans-10, Cis-12- und die Cis-9, Trans-11-Form.
Die gesunden CLA-Formen finden sich natürlicherweise in Fleisch (von Wiederkäuern) und Milchprodukten (insbesondere in solchen mit hohem Fettgehalt). Um einen optimalen CLA-Wert zu erreichen, müssen die Tiere geweidet werden, da dies ihre Darmbakterien zur Umwandlung von Linolsäure in CLA anregt.

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Ballaststoffe

Ballaststoffe sind grobfaserige, unverdauliche Kohlenhydrate. Sie sind Bestandteil der Zellwände bei Pflanzen und unterscheiden sich von Stärke und Zucker dadurch, dass sie nicht von den Verdauungsenzymen im Verdauungstrakt aufgespalten werden können. Aus diesem Grund liefern Ballaststoffe auf ihrem Weg durch den Verdauungsapparat kaum Energie. Allerdings wirken sie sich auf den Darminhalt und dessen Transitzeit aus, was der Verdauung zuträglich ist und auch positive Nebeneffekte für die Gesundheit mit sich bringt.
Ballaststoffe werden in zwei Gruppen eingeteilt: lösliche und unlösliche Ballaststoffe

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Milchsäurebakterien

MilchsäurebakterienMilchsäurebakterien sind viele verschiedene Bakterien, die bei der Fermentation von Kohlenhydraten Milchsäure produzieren. Sie sind in der Pflanzen- und Tierwelt weit verbreitet. Milchsäurebakterien - auch Probiotika genannt, was "für das Leben" bedeutet - bilden einen lebenswichtigen Teil der Mikroflora unseres Darms, in der sich mehr Bakterien finden als in unseren Körperzellen und deren Gesamtmasse etwa zwei Kilo beträgt.

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