HPV-Impfstoffe,das Immunsystem und die Rolle einer gut getroffenen Entscheidung

Der HPV-Impfstoff, welcher zum Schutz gegen Gebärmutterhalskrebs eingesetzt wird, hat kürzlich Schlagzeilen gemacht, da er ernstzunehmende Nebenwirkungen aufweist. Wie sollen die Menschen jetzt eine informierte Entscheidung treffen? Und ist es möglich, bestimmte Nährstoffe zu sich zu nehmen, um das Immunsystem gegen HPV und mögliche Nebenwirkungen zu stärken?

HPV-Impfstoffe,das Immunsystem und die Rolle einer gut getroffenen EntscheidungLaut dem Chefarzt und Leiter der Forschungsabteilung des Frederiksbergs Krankenhauses, Jesper Mehlsen, wird angenommen, dass 200 dänische Mädchen durch den HPV-Impfstoff schwer erkrankt sind. Es wurde eine wachsende Anzahl von Patienten mit Symptomen wie chronischen Kopfschmerzen, Bauchschmerzen, extremer Müdigkeit, Ohnmacht und schwerwiegenden Störungen des autonomen Nervensystems und des Immunsystems festgestellt. Da der HPV-Impfstoff nur über eine begrenzte Wirksamkeit verfügt, bleiben viele Fragen offen. Es ist wichtig einen genauen Blick auf die Alternativen zu werfen. Nur so haben Betroffene die Möglichkeit, sich gegen die gefürchtete Krebsform zu schützen und gleichzeitig mögliche Nebenwirkungen des Impfstoffs zu vermeiden.

Was ist HPV und warum sind trotz des Impfstoffs Vorsorgeuntersuchungen weiterhin wichtig?

Die HPV (Humane Papillomviren) bilden eine große Gruppe verschiedener Viren, die sich in ca. 100 Typen einteilen lassen. Die Impfungen werden gegen Typ 6 und Typ 11 Viren durchgeführt, welche Genitalwarzen verursachen und gegen die Typen 16 und 18, welche für 70% aller Fälle von Gebärmutterhalskrebs verantwortlich sind. Da jedoch ein Restrisiko von 30 % bleibt, ist es trotz Impfung wichtig zur Vorsorgeuntersuchung zu gehen. Dabei werden unabhängig von einer HPV-Impfung Zellproben untersucht, um so frühzeitig einen Gebärmutterhalskrebs zu entdecken und behandeln.

Besonders vorsichtig sollten sportlich-aktive Frauen und Frauen mit Infektionen sein

Laut Jesper Mehlsen gibt es Hinweise auf einen Zusammenhang zwischen den Nebenwirkungen des Impfstoffs und ausgiebiger sportlicher Aktivität (zwischen 10 und 20 Stunden pro Woche). Daher empfiehlt Jesper Mehlsen, dass Mädchen in Phasen geringer sportlicher Aktivität geimpft werden. Es ist ebenfalls wichtig, dass das Immunsystem gut funktioniert, da die Gefahr von Nebenwirkungen im Fall von Infektionen oder durch den Mangel bestimmter Nährstoffe erhöht wird (Diese Problematik wird später aufgegriffen).

Q10 und Störungen der zellulären Kraftzentren

In Deutschland und der Schweiz gibt es Spezialisten, die in der Lage sind zu bestimmen, wie das Immunsystem durch Gardasil, dem HPV Impfstoff, gestört wird . Diese Ärzte können speziell Störungen der zellulären Kraftzentren (Mitochondrien) aufdecken. Diesen gestörten Mitochondrien fehlt Coenzym Q10, ein Nährstoff, der für alle Zellen unerlässlich ist, um Energie zu produzieren (ATP - Adenosintriphosphat). Der durch den Mangel reduzierte Energieumsatz erklärt die extreme Müdigkeit und Erschöpfung, an der viele Mädchen leiden.
Die Fehlfunktion der Mitochondrien ist möglicherweise sogar der Grund dafür, dass sportlich-aktive Frauen anfälliger für Nebenwirkungen sind. Durch den hohen Energieumsatz, sind diese Frauen besonders auf Q10 angeweisen. Zusätzlich schützt Q10 als Antioxidans die Mitochondrien.
Tatsächlich gibt es Hinweise darauf, dass die tägliche Nahrungseränzung mit Q10 (100 mg) die Nebenwirkungen einschränken kann.
Da der Mensch Schwierigkeiten mit der Absorption von Q10 aus Nahrungsergänzungsmitteln hat, ist es wichtig, dass das Präparat eine hohe Bio-Verfügbarkeit und Qualität nachweisen kann.

Sexuell aktive Menschen mit einer HPV Infektion müssen besonders vorsichtig sein

Ungefähr 80% der sexuell aktiven Menschen infizieren sich mit HPV, darunter auch Typ 16 und Typ 18 Viren. Interessanterweise berichtet der Gardasil Hersteller Merck, dass der Impfstoff zu einer Verschlimmerung der Krankheit im Uterus führen kann, da hoch riskante zellulare Veränderungen durch HPV Stämme, die nicht im Impfstoff vorhanden sind, beobachtet wurden.
In Fällen wie diesen, bei denen bereits der Hersteller eine solche Warnung anführt, ist es für alle sexuell aktiven Menschen empfehlenswert sich einer Vorsorgeuntersuchung auf Typ 16 und Typ 18 HPV zu unterziehen. Ungefähr 90% die von einer HPV Infektion betroffen sind, können diese von sich aus im Laufe von zwei Jahre bekämpfen. Weiterhin scheint es so, dass ein Mangel bestimmter Vitamine und Mineralien das Risiko von zellulären Veränderungen und Nebenwirkungen durch den Impfstoff erhöht.

Rauchen, die Antibabypille und ein Folsäure sowie Vitamin B12 Mangel erhöhen das Risiko von zellulären Veränderungen

Laut einem Artikel, der in dem American Journal of Epidemiology veröffentlicht wurde, erhöhen die Antibabypille und Rauchen das Risiko einer von HPV-induzierten Zellveränderungen. Der Autor weist ausdrücklich darauf hin, dass Rauchen und die Antibabypille den Folsäure und Vitamin B12-Haushalt des Körpers beeinträchtigen. Ergänzend weist eine weitere Studie, die im International Journal of Women's Health veröffentlicht wurde, darauf hin, dass indische Frauen mit einem höheren Vitamin B12 und Folsäure Blutspiegel weniger anfällig für HPV-induzierte Zellveränderungen sind. Um auf der sicheren Seite zu sein, sollten Vegetarier darauf achten genügend Vitamin B12 zu bekommen, um sich so natürlich gegen HPV zu schützen und um das Immunsystem zu stärken.

Die Verwendung eines Kondoms bietet einen weitaus besseren Schutz gegen HPV und andere sexuell übertragbare Krankheiten.

Unabhängig von Ihrer Entscheidung, ob Sie sich impfen lassen oder nicht, ist es wichtig, das Sie ein gut funktionierendes Immunsystem haben. Dieses erfordert Vitamine, Mineralstoffe, Omega-3, Omega-6 und Q10.
Im Idealfall nehmen Sie all diese Nährstoffe durch eine gesunde und ausgewogene Ernährung zu sich. Allerdings stellt die Zufuhr der optimalen Menge einiger dieser Nährstoffe eine große Herausforderung dar. Dafür verantwortlich sind unter anderem ausgelaugte Böden, die durch die moderne landwirtschaftliche Nutzung nur einen sehr geringen Selengehalt aufweisen. Weiterhin ist die körpereigene Vitamin D Produktion in den Wintermonaten stark eingeschränkt. Aus diesem Grund ist es empfehlenswert Nahrungsergänzungsmittel zu sich zu nehmen.

Achten Sie auf Ihren Selenhaushalt und das Immunsystem

Selen ist ein integraler Bestandteil der Immunabwehr und den dazugehörigen weißen Blutkörperchen sowie deren Kommunikation, welche es ihnen ermöglicht, rasch und wirksam zu reagieren. Selen verhindert, dass ein Virus mutiert (Veränderung der genetischen Codierung). Es trägt ebenfalls zu fünf verschiedenen Krebspräventionsmechanismen bei.
Im Jahr 1996 hat der amerikanische Krebsforscher und Epidemiologe Professor Larry Clark dokumentiert, dass eine Nahrungsergänzung durch Selenhefe das Risiko für verschiedene Krebsarten zwischen 46% und 63% verringern kann und die Krebssterblichkeit um 50% reduziert wurde. Zusätzlich ist Selen erforderlich für die optimale Funktionsweise von Q10.

Nebenwirkungen und die gesetzlichen Voraussetzungen zur Einwilligung nach erfolgter Aufklärung

Gesundheitsbehörden, Krebs-Organisationen und Ärzte sollten im Einklang mit den gesetzlichen Vorschriften zu der Einwilligung nach erfolgter Aufklärung Ihre Patienten über alle Nebenwirkungen informieren. Heutzutage wird angenommen, dass das Risiko schwerer Nebenwirkungen durch den HPV-Impfstoff fünf mal höher ist als das Sterberisiko durch Gebärmutterhalskrebs. Zu den schweren Nebenwirkungen zählen u.a. Verlust des Sehvermögens, anaphylaktischer Schock, Atembeschwerbden, Sklerose, Fibromyalgie, Nervenentzündungen, ALS (Amyotrophe Lateralsklerose), POTS (Posturales orthostatisches Tachykardiesyndrom) und andere möglicherweise schwerwiegende Nervenerkrankungen. Gegenwärtig ist nur wenig über die langfristigen Nebenwirkungen bekannt.

Nebenwirkungen und Entzündungen

Einige der Nebenwirkungen, die mit dem HPV-Impfstoff in Verbindung gebracht werden, entstehen durch eine Entzündung, bei der das Immunsystem fälschlicherweise körpereigenes Gewebe angreift. Studien haben gezeigt, dass Selen mithilfe verschiedener Mechanismen diesem entgegen wirken kann. Dasselbe gilt für Fischöl (EPA - Eicosapentaensäure), Vitamin D und Zink. Ausgelaugte landwirtschaftlichen Böden, eine unausgewogene Ernährung ohne Fisch und Innereien, kombiniert mit wenig Sonne und Vitamin D führt häufig zu einem Nährstoffmangel.

Wie effektiv ist der HPV-Impfstoff wirklich?

Gardasil behauptet in der Lage zu sein, 70% aller Fälle von Gebärmutterhalskrebs zu verhindern. Der Impfstoff befindet sich erst seit acht Jahren in der Anwendung. Aus genau diesem Grund ist seine Wirkung unsicher, da es normalerweise zwischen 20 und 40 Jahren dauert, bis sich diese Art von Krebs gebildet hat. Weiterhin bleibt ein Restrisiko von 30%, bei dem der Gebärmutterhalskrebsimpfstoff keinen Schutz bietet.

Quellen:

Maiken Andersen og Mads Wedel-Ibsen. Sandheden om Gardasil

Ritzau: Overlæge: Myndigheder bør gore mere for Vaccineofre

Catherine A. Hendricks: GENITAL JUMAN PAPILLOMAVIRUS INFECTION: INCIDENCE AND RISK FACTORS IN A COHORT OF FEMALE UNIVERSITY STUDENTS. American Journal of Epidemiology. 2003

Chandrika J P. et al. Indian women with higher serum concentrations of folate and vitamin B12 are significantly less likely to be infected with carcinogenic or high-risk (HR) types of human papillomaviruses (HPVs)

Flemming Borregaard Olsen: Human papillomavirus (HPV) vaccinepolitik og evidensbaseret medicin: er der uoverensstemmelser? (Resume af undersøgelsen " Human papillomavirus (HPV) vaccine policy and evidence-based medicine: are they at odds").VaccinationsForums nyhedsbrev nummer 2, 2012

http://vaccineinfo.dk/artikler/2014/hvornaar-sker-der-noget-med-ofrene-for-skader-efter-hpv--vaccinen-fra-myndighedernes-side.aspx?PID=724&M=NewsV2&Action=1http://vaccineinfo.dk/artikler/2014/hvornaar-sker-der-noget-med-ofrene-for-skader-efter-hpv--vaccinen-fra-myndighedernes-side.aspx?PID=724&M=NewsV2&Action=1

http://vaccineinfo.dk/artikler/2014/en-kritisk-gennemgang-af-sundhedsvaesenets-haandtering-af-hpv-bivirkninger-og-patientforsikringens-afgoerelsesgrundlag.aspx?PID=724&M=NewsV2&Action=1

TV2 Dokumentaren: De Vaccinerede piger - Syge og Svigtede. 26.03.2015

Nach weiteren Informationen suchen...

Nach weiteren Informationen suchen...

 

Klicken Sie hier, wenn Sie mehr über Q10 erfahren wollen